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Wieso wird mir bei meiner neuen Brille schwindelig? – Ursachen und Lösungen

Marle Optik & Akustik Online Shop
Ratgeber

Sie setzen Ihre neue Brille auf und plötzlich fühlt sich die Welt anders an – ein leichtes Schwindelgefühl macht sich breit, die gewohnte Umgebung wirkt verzerrt oder unscharf. Dieser Moment kann verunsichern, besonders wenn Sie sich auf besseres Sehen gefreut haben. Dabei ist dieses Phänomen häufiger, als viele denken. Egal, ob Sie sich für neue Brillenfassungen entschieden haben oder erstmals eine Brille tragen – die Anpassungsphase gehört meist dazu. Unsere Experten beim Optiker in Leipzig und Optiker in Rosenheim erleben täglich, wie Kunden mit ähnlichen Erfahrungen zu uns kommen.



Inhaltsverzeichnis

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Häufige Ursachen für Schwindel mit neuer Brille
  3. Wie lange dauert die Eingewöhnung?
  4. Wann sollte ich zum Optiker zurück?
  5. Fazit



Das Wichtigste in Kürze

  • Schwindel mit einer neuen Brille ist meist ein normaler Anpassungsprozess, der 1–2 Wochen dauert.
  • Häufige Ursachen sind Veränderungen der Sehstärke, neue Gleitsichtgläser oder unpassende Brillenanpassung.
  • Bei anhaltendem Schwindel nach zwei Wochen sollten Sie Ihren Optiker aufsuchen.
  • Eine fachgerechte Anpassung und schrittweise Gewöhnung erleichtern den Übergang erheblich.


Kundin versucht eine Kontaktlinse bei einem Optiker in Rosenheim

svetamart – stock.adobe.com



Häufige Ursachen für Schwindel mit neuer Brille

Die Gewöhnung an eine neue Sehstärke steht oft im Mittelpunkt des Schwindelgefühls. Ihr Gehirn benötigt Zeit, um sich an die veränderte Bildwahrnehmung zu gewöhnen. Selbst kleine Veränderungen in der Dioptrienstärke können zunächst irritieren, da sich die gewohnte Raumwahrnehmung verschiebt.

Besonders bei Gleitsicht- oder Mehrstärkenbrillen ist das Schwindelgefühl ausgeprägter. Diese Brillen haben verschiedene Sehbereiche für Fern-, Mittel- und Nahsicht. Ihr Gehirn muss erst lernen, automatisch den richtigen Bereich zu nutzen und zwischen den Zonen zu wechseln. Mehr zu Auswahl und Anpassung erfahren Sie in unserem Ratgeber Gleitsichtbrille kaufen.

Weitere mögliche Ursachen umfassen:

  • Falsche Anpassung: Sitzt die Brille nicht optimal, entstehen ungünstige Blickwinkel.
  • Veränderter Brillensitz: Eine andere Fassung kann die Glasposition beeinflussen.
  • Pupillendistanz: Stimmt der Abstand nicht überein, entstehen Verzerrungen.
  • Materialunverträglichkeit: Allergische Reaktionen können durch die Nasenpads oder Bügel auftreten.



Wie lange dauert die Eingewöhnung?

Die typische Anpassungszeit beträgt ein bis zwei Wochen. In dieser Zeit lernt Ihr Gehirn, die neuen visuellen Informationen richtig zu verarbeiten. Bei Gleitsichtbrillen kann die Gewöhnung etwas länger dauern – manchmal bis zu vier Wochen.

Um die Gewöhnung zu erleichtern, sollten Sie diese Tipps befolgen:

  • Regelmäßiges Tragen: Setzen Sie die Brille konsequent auf, auch wenn es anfangs unangenehm ist.

  • Schrittweise Steigerung: Beginnen Sie mit kurzen Tragezeiten und erhöhen Sie diese allmählich.

  • Pausen einlegen: Bei starkem Unwohlsein gönnen Sie Ihren Augen kurze Erholungspausen.

  • Langsame Bewegungen: Vermeiden Sie zu schnelle Kopf- und Augenbewegungen.

Wechseln Sie nicht zwischen alter und neuer Brille, da dies den Anpassungsprozess erheblich verlängert.



Wann sollte ich zum Optiker zurück?

Hält der Schwindel länger als zwei Wochen an oder verstärkt er sich sogar, sollten Sie unbedingt Ihren Optiker aufsuchen. Anhaltende Beschwerden können auf Anpassungsfehler hinweisen.

Weitere Warnsignale sind wiederkehrende Kopfschmerzen, Übelkeit beim Brillentragen, brennende Augen sowie das Gefühl, schlechter zu sehen als zuvor. Auch bei Doppelbildern oder Schwierigkeiten beim Treppensteigen ist eine Kontrolle notwendig.

Ein erfahrener Optiker kann verschiedene Aspekte überprüfen: den korrekten Sitz der Brille, die Zentrierung der Gläser, die Übereinstimmung der verordneten Werte sowie die Anpassung der Nasenpads und Bügel. Manchmal sind nur kleine Justierungen nötig.



Fazit

Schwindel bei einer neuen Brille ist meist ein vorübergehendes Phänomen, das sich mit etwas Geduld von selbst löst. Die meisten Träger gewöhnen sich binnen weniger Wochen vollständig an ihre neue Sehhilfe.

Sollten die Beschwerden jedoch anhalten, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe zu suchen. Bei Marle Optik & Akustik stehen wir Ihnen auch nach dem Brillenkauf zur Seite und sorgen dafür, dass Sie sich mit Ihrer neuen Brille rundum wohlfühlen.



Kopfschmerzen durch eine neue Brille

Kopfschmerzen nach dem Aufsetzen einer neuen Brille sind ein häufiges Phänomen, meist kein Grund zur Sorge. Das Gehirn muss lernen, die veränderten optischen Signale neu zu verarbeiten. Dieser Anpassungsvorgang kann 5 bis 14 Tage dauern und sich in Druck an den Schläfen, Stirnkopfschmerzen oder einem leichten Spannungsgefühl äußern.

Unsere Meisteroptiker in den Marle-Filialen sehen dieses Bild regelmäßig: Wer eine neue Brille trägt, beansprucht die Augenmuskulatur anders als zuvor. Die Ziliarmuskulatur (der kleine Muskel, der die Linse scharf stellt) muss sich an den neuen Korrektionswert gewöhnen. Das kostet Energie, die sich als Druck im Kopf bemerkbar macht.

Die häufigsten Ursachen im Überblick

Eingewöhnungsreaktion: Bei einer neuen Brillenstärke oder einem leicht veränderten Wert reagiert das visuelle System mit vorübergehenden Kopfschmerzen. Dieser Prozess ist normal und klingt ohne weitere Maßnahmen ab.

Falsche Zentrierung der Gläser: Liegt die optische Mitte des Glases nicht genau vor der Pupille, muss das Auge ständig kompensieren. Diese Dauerbelastung erzeugt Kopfschmerzen, besonders an den Schläfen. Eine Zentrierung in der Filiale behebt das Problem in wenigen Minuten.

Umstellung auf Gleitsichtgläser: Gleitsichtgläser erfordern eine bewusste Kopfhaltung: Nahbereich im unteren Teil, Fernbereich oben. Wer diese Aufteilung noch nicht intuitiv anwendet, verkrampft Nacken und Schultermuskeln. Das ist eben ein klassischer Auslöser für Spannungskopfschmerzen. Erfahrungsgemäß brauchen Gleitsichtglas-Einsteiger 2 bis 3 Wochen, bis die Kopfhaltung sitzt.

Bildschirmarbeit mit neuer Brille: Wer täglich 6 oder mehr Stunden vor dem Bildschirm sitzt, belastet die Augen stärker als im Alltag ohne Schirm. Eine neue Brille verstärkt diesen Effekt in der Eingewöhnungsphase. Regelmäßige Pausen nach der 20-20-20-Regel (alle 20 Minuten 20 Sekunden in 6 Meter Entfernung schauen) reduzieren die Belastung spürbar.

Wenn die Kopfschmerzen nach 14 Tagen nicht nachlassen oder stärker werden, ist eine persönliche Beratung in der Filiale der sicherste Weg. Unsere Meisteroptiker prüfen Zentrierung, Sitzkorrektheit und Scheitelabstand in der Werkstatt: Oft lässt sich das Problem vor Ort beheben, ohne neue Gläser zu bestellen.

Wichtiger Hinweis: Starke, plötzliche oder einseitige Kopfschmerzen, die nicht im Zusammenhang mit einer neuen Brille stehen, sollten ärztlich abgeklärt werden. Die hier beschriebenen Hinweise ersetzen keine augenärztliche oder medizinische Untersuchung.

Doppelbilder nach einer neuen Brille

Doppelbilder nach einer neuen Brille entstehen, wenn beide Augen ein leicht versetztes Bild liefern und das Gehirn diese zwei Signale noch nicht zur Deckung bringt. Das passiert vor allem bei Gleitsichtgläsern in den ersten 5 bis 10 Tagen: Das Gehirn muss lernen, welchen Glasbereich es für welche Entfernung nutzt. Vorübergehende Doppelbilder im peripheren Sichtfeld, also seitlich am Rand der Gleitsichtgläser, sind deshalb normal und klingen mit zunehmender Tragezeit ab.

Unsere Meisteroptiker beobachten in der Praxis: Wer die neue Brille anfangs nur stundenweise trägt und die Tragezeit täglich steigert, gewöhnt sich schneller ein als jemand, der sofort 12 Stunden durchhält. Doppelbilder, die nach 2 Wochen nicht verschwinden oder die beim geradeaus gerichteten Blick auftreten, können auf eine fehlerhafte Einschleifhöhe oder einen falschen Prismenausgleich hinweisen. In diesem Fall prüfen unsere Meisteroptiker die Zentrierung und die Einschleifhöhe in der Werkstatt.

Wichtig: Doppelbilder, die plötzlich ohne Brillenwechsel auftreten, gehören zur Gruppe der medizinischen Red Flags (siehe nächster Abschnitt) und erfordern eine ärztliche Abklärung.

Wann zum Neurologen: Red Flags nach einer neuen Brille

Die meisten Beschwerden nach einer neuen Brille sind harmlose Eingewöhnungsreaktionen. Bestimmte Zeichen verlangen jedoch eine ärztliche Abklärung, weil sie über eine normale Adaptation hinausgehen.

Diese Symptome sollten umgehend ärztlich abgeklärt werden:

  • Doppelbilder, die plötzlich auftreten und nicht nach 2 Wochen verschwinden
  • Starke Augenschmerzen oder Schmerzen hinter dem Auge
  • Sehverlust oder einseitige Sehverschlechterung
  • Schwindel mit Gleichgewichtsstörungen, der auch im Sitzen anhält
  • Kopfschmerzen, die sich einseitig oder explosionsartig anfühlen
  • Sehstörungen in Kombination mit Kribbeln, Taubheit oder Sprachproblemen

Diese Zeichen können auf Erkrankungen hinweisen, die nichts mit der Brille zu tun haben: Migräne mit Aura, erhöhter Augeninnendruck oder in seltenen Fällen neurologische Ursachen. Ein Augenarzt oder Neurologe sollte das ausschließen, bevor weitere Maßnahmen an der Brille erfolgen. Wer unsicher ist, ob ein Symptom zur Eingewöhnung gehört oder medizinisch bedeutsam ist, kann sich in unseren Filialen beraten lassen: Unsere Meisteroptiker erkennen die typischen Eingewöhnungsmuster und verweisen bei Unklarheit an den Facharzt.

Medizinischer Hinweis: Diese Liste ist kein Ersatz für eine augenärztliche oder neurologische Untersuchung. Bei akuten oder starken Symptomen bitte zeitnah einen Arzt aufsuchen. Angaben ohne Gewähr.

Neue Brille: Kopfschmerzen und Schwindel im Vergleich

Kopfschmerzen und Schwindel nach einer neuen Brille entstehen aus unterschiedlichen Ursachen, klingen aber beide innerhalb der normalen Eingewöhnungsphase ab. Wer versteht, welches Symptom warum auftritt, kann besser einschätzen, ob die Eingewöhnung normal verläuft oder ob ein Nachtermin beim Meisteroptiker sinnvoll ist.

Schwindel: Wahrnehmungskonflikt zwischen Augen und Gleichgewichtssinn

Schwindel nach einer neuen Brille entsteht durch einen Wahrnehmungskonflikt. Die neue Korrektion liefert dem Gehirn veränderte Bildinformationen, die noch nicht mit dem Gleichgewichtssinn abgestimmt sind. Das Gehirn braucht 5 bis 10 Tage, um diesen Unterschied zu verarbeiten, bei Gleitsichtgläsern bis zu 4 Wochen. Schwindel, der ausschließlich beim Blick durch die neue Brille entsteht und täglich abnimmt, ist in dieser Phase ein normales Zeichen.

Typisches Muster: Schwindel tritt bei Augenbewegungen auf, beim Treppensteigen oder im peripheren Glasrandbereich von Gleitsichtgläsern. Im ruhigen Sitzen mit fixiertem Blickpunkt nimmt er deutlich ab.

Kopfschmerzen: Muskelspannung durch neue Seharbeit

Kopfschmerzen nach einer neuen Brille entstehen durch erhöhte Muskelanspannung. Die Akkommodationsmuskulatur der Augen und die Schläfenmuskeln arbeiten intensiver, bis das Gehirn den neuen Korrektionswert als Standard akzeptiert. Charakteristisch sind Schmerzen im Schläfen- oder Stirnbereich, die zum Abend hin zunehmen und sich nach 7 bis 14 Tagen zurückbilden.

Typisches Muster: Kopfschmerzen nehmen nach langer Lesearbeit oder Bildschirmarbeit zu, morgens sind sie seltener als am Abend. Bei einem Zentrierfehler in den Gläsern treten sie bereits nach 30 bis 45 Minuten Tragezeit auf.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Übersicht

Beide Symptome bessern sich bei normaler Eingewöhnung durch tägliches Tragen. Wer die neue Brille nur sporadisch aufsetzt, verlängert die Anpassungsphase, weil das Gehirn kontinuierliche Reize braucht, um sich anzupassen.

Symptom Typische Ursache Normale Dauer Handlungsbedarf
Schwindel Wahrnehmungskonflikt, Prismeneffekte, Gleitsicht-Umstellung 5 bis 10 Tage (Gleitsicht: bis 4 Wochen) Kein Handlungsbedarf, wenn die Intensität täglich abnimmt
Kopfschmerzen (Schläfe, Stirn) Akkommodationsstress, möglicher Zentrierfehler 7 bis 14 Tage Meisteroptiker aufsuchen, wenn nach 2 Wochen noch stark
Beide Symptome gleichzeitig, stark Möglicher Korrektionsfehler oder Zentrierfehler Sollte nach 7 Tagen deutlich besser werden Meisteroptiker-Termin empfohlen

Wenn Schwindel oder Kopfschmerzen nach 2 Wochen kontinuierlichem Tragen nicht abnehmen, prüfen unsere Meisteroptiker in der Werkstatt die Zentrierungswerte und die Einschleifhöhe. Ein messbarer Zentrierfehler lässt sich häufig korrigieren, ohne neue Gläser zu schleifen. Diesen Check erledigen wir in 15 bis 20 Minuten in einer unserer 5 Filialen.

Kontaktlinsen als Alternative bei Schwindel mit der Brille

Wer nach einer neuen Brille anhaltend schwindelig bleibt, fragt sich manchmal, ob Kontaktlinsen eine bessere Option wären. Der Unterschied ist real und optisch messbar: Brillengläser liegen 12 bis 14 Millimeter vor dem Auge und verändern dadurch Größe und Position des wahrgenommenen Bildes, sogenannte Vergrößerungs- und Prismeneffekte. Kontaktlinsen liegen direkt auf der Hornhaut, sodass diese Verzeichnungen deutlich geringer ausfallen.

Das kann vor allem bei folgenden Situationen eine Erleichterung bringen (Richtwerte aus der optometrischen Praxis):

  • Hohe Kurzsichtigkeit ab etwa –4 Dioptrien: Brillengläser machen das Bild kleiner, Kontaktlinsen nicht.
  • Starke Weitsichtigkeit ab etwa +3 Dioptrien: Brillengläser vergrößern das Bild stärker als Kontaktlinsen.
  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus): Torische Kontaktlinsen korrigieren die Verkrümmung direkt auf der Hornhautoberäche.

Trockene Augen, Hornhauterkrankungen oder starke Allergien können eine Kontaktlinsen-Versorgung einschränken. Unsere Meisteroptiker beraten Sie in der Filiale, ob ein Umstieg sinnvoll ist, und führen eine professionelle Anpassung durch. In unserer Kontaktlinsen-Kategorie finden Sie das aktuelle Sortiment für Tages-, Monats- und torische Linsen. Für viele Patientinnen und Patienten ist eine Kombination aus Brille und Kontaktlinsen die beste Lösung. Bei anhaltender Blendempfindlichkeit oder migränebedingter Lichtüberempfindlichkeit können acunis Komfortgläser eine ergänzende Sehoption sein.

Brille neu kaufen ohne Schwindel: Präventions-Tipps

Schwindel nach einer neuen Brille lässt sich nicht immer vermeiden. In vielen Fällen lässt er sich mit einem gezielten Vorgehen deutlich reduzieren.

Aktuelle Sehtestdaten verwenden: Eine Brille, die auf einem veralteten Rezept basiert, passt nicht mehr zu den tatsächlichen Sehwerten. Ein Sehtest sollte alle 1 bis 2 Jahre stattfinden, bei Beschwerden früher. Unsere Filialen bieten den Sehtest direkt vor Ort an.

Einschleifhöhe bei der Anprobe prüfen lassen: Gleitsichtgläser müssen auf die exakte Pupillenhöhe eingeschliffen werden. Das ist Millimeter-Arbeit — und der häufigste Grund für anhaltenden Schwindel, wenn sie falsch sitzt. Unsere Meisteroptiker messen die Einschleifhöhe bei der Abgabe und korrigieren sie bei Bedarf in der Werkstatt.

Stufenweise eingewöhnen: Eine neue Brille täglich 2 bis 3 Stunden länger tragen als am Vortag. Das Gehirn adaptiert besser, wenn es nicht sofort vollständig auf die neuen optischen Signale angewiesen ist.

Scheitelabstand kontrollieren: Der Abstand zwischen Glasrückseite und Auge beeinflusst die effektive Brechkraft. Liegt die Brille zu weit vorne oder zu nah, verschiebt sich der Korrektionswert. In unserer Werkstatt lässt sich das in wenigen Minuten anpassen.

Nicht selbst umprobieren: Die Brille eines anderen zu probieren oder alte Gläser in neue Fassungen einsetzen zu lassen, geht fast immer schief. Jede Glaslösung ist individuell auf Stärke, Zentrierung und Scheitelabstand abgestimmt.

Häufig gestellte Fragen zu Schwindel und neuer Brille

Wie lange dauert es, bis ich mich an meine neue Brille gewöhnt habe?

Einstärkenbrille: 3–7 Tage. Gleitsichtbrille: 1–4 Wochen. Dein Gehirn braucht Zeit, sich an die neue Sehstärke anzupassen. Schwindel, leichte Kopfschmerzen und Unbehagen sind normal in dieser Phase.

Meine neue Brille ist mir zu stark verordnet worden. Was kann ich tun?

Wichtig: Trag die Brille 2 Wochen konsequent – auch wenn´s unbequem ist. Verschwindet der Schwindel nicht, geh zurück zum Optiker. Eine zu starke Verordnung ist oft der Grund. Der Optiker kann die Stärke prüfen und korrigieren.

Ich bekomme Kopfschmerzen mit meiner neuen Brille. Ist das normal?

Ja, aber nur die ersten 1–2 Wochen. Kopfschmerzen entstehen durch Nackenmuskel-Anspannung – der Körper passt sich an. Das hilft: regelmäßig Pausen, Nackenübungen, leichte Schmerzmittel. Nach 3 Wochen noch Kopfschmerzen? Lass die Brille vom Optiker prüfen.

Kann eine falsche Pupillendistanz (PD) Schwindel verursachen?

Ja. Die PD ist der Abstand zwischen deinen Pupillen (in mm). Falsch gemessen = du schaust nicht durchs optische Zentrum der Gläser. Das verursacht Verzerrungen und Schwindel. Ein guter Optiker misst die PD immer präzise mit einer speziellen Schiene.

Ich trage alte Kontaktlinsen und eine neue Brille – sollte ich ständig wechseln?

Nein. Das ist ein häufiger Anfängerfehler. Ständiges Wechseln verwirrt dein Gehirn. Trag die neue Brille konsequent 2 Wochen – auch wenn´s anfangs unbequem ist. Danach kannst du wieder zwischen Brille und Linsen wechseln.

Meine Gleitsichtbrille macht mir Schwindel – liegt es an der Gleitzone?

Sehr wahrscheinlich. Gleitsichtbrillen haben drei Zonen: oben Ferne, Mitte Nähe, unten sehr nah. Ein schlechter Übergang (flache Gleitzone) führt zu Sprüngen beim Blick – das fühlt sich wie Schwindel an. Eine hochwertige Gleitsichtbrille mit individueller Gleitzone kostet mehr, ist aber viel komfortabler. Marle Optik berät dich zu besseren Modellen.

Nach 2 Wochen habe ich immer noch Schwindel. Wann zum Arzt?

Zuerst zum Optiker: Stärke korrekt? PD richtig? Sitzen die Gläser? Falls der Optiker alles geprüft hat und der Schwindel bleibt – dann zum Augenarzt oder Arzt. Das könnte ein medizinisches Problem sein, nicht die Brille.

Meine Brille drückt und verursacht Kopfschmerzen – ist das Schwindel?

Das ist eher Passform-Unbehagen. Eine zu fest sitzende Brille drückt auf Nerven und Blutgefäße – Kopfschmerzen und manchmal Schwindel entstehen. Der Optiker kann anpassen: Bügel lockern, Nasenpads verstellen, Breite ändern.

Ich habe Astigmatismus und bekomme mit der neuen Brille Schwindel. Warum?

Astigmatismus (Stabsichtigkeit) ist die schwierigste Sehstärke. Kleine Fehler in der Achse (Korrektur-Richtung) führen zu Verzerrungen. Genaue Anpassung ist kritisch. Passt die erste Brille nicht, probiert der Optiker eine steilere oder flachere Achse.

Darf ich mit meiner neuen Brille Auto fahren, wenn ich noch Schwindel habe?

Entscheide nach deinem Sicherheitsgefühl. Leichter Schwindel, der nach 3–4 Tagen besser wird: OK. Starker Schwindel: besser nicht fahren. Vertrau deinem Instinkt. Nach 1 Woche sollte es deutlich besser sein.

Meine alte Brille war viel schwächer – jetzt sehe ich zu scharf und das verursacht Schwindel.

Das ist paradox, aber normal. Dein Gehirn gewöhnt sich an eine schwache (oder gar keine) Brille. Eine neue starke Brille fühlt sich übertrieben an – fast wie eine Lupe. Gib dir 2 Wochen. Das Gehirn passt sich an.

Kann der Optiker Schwindel durch falsche Messung verursachen?

Ja, aber selten. Gute Messung nutzt mehrere Methoden: Autorefraktometer, manuelle Prüfung, Seh-Tests. Schwindel nach 2 Wochen? Sag dem Optiker Bescheid – er misst nochmal oder probiert eine andere Stärke.

Ich bin älter als 40 und bekomme meine erste Gleitsichtbrille – wie lange die Gewöhnung?

Ältere Augen brauchen länger. Durchschnitt: 3–4 Wochen. Manche: bis zu 2 Monate. Wichtig: Kopf bewegen, nicht nur die Augen. Die richtige Zone für die richtige Entfernung nutzen. Ein guter Optiker erklärt diese Technik genau.

Meine neue Brille hat gelbliche oder bläuliche Tönung – könnte das Schwindel verursachen?

Ja. Spezielle Gläser (Blaulicht-Filter, Fahrgläser, Tönung) brauchen Eingewöhnungszeit. Das Gehirn muss sich an die veränderte Farbwahrnehmung gewöhnen (chromatic aberration). Das ist normal. Sollte nach 3–4 Tagen besser werden.

Ich habe zwei Brillen – eine für Nah, eine für Fern. Macht das Schwindel?

Ja, wenn du ständig wechselst. Dein Gehirn muss sich jedes Mal neu anpassen. Besser: Eine Gleitsichtbrille oder Arbeitsplatzbrille (Nah-Mittel optimiert). Marle Optik berät dich gerne.

Wie lange dauern Kopfschmerzen nach einer neuen Brille?

Kopfschmerzen nach einer neuen Brille dauern 5 bis 14 Tage. In dieser Zeit gewöhnt sich das Gehirn an die veränderten Sehwerte. Nimmt der Kopfschmerz nach 2 Wochen nicht ab oder wird stärker, sollten Sie Ihre Brille in der Filiale nachkontrollieren lassen. Eine fehlerhafte Zentrierung lässt sich dort in wenigen Minuten korrigieren.

Warum macht meine Gleitsichtbrille Kopfschmerzen?

Gleitsichtbrillen erfordern eine bewusste Kopfhaltung: Der Nahbereich liegt im unteren Glasteil, der Fernbereich oben. Wer diese Zone noch nicht intuitiv findet, kompensiert unbewusst mit Nacken- und Schultermuskeln, was Spannungskopfschmerzen auslöst. Erfahrungsgemäß brauchen Gleitsichtglas-Einsteiger 2 bis 3 Wochen zur Umgewöhnung. Unsere Meisteroptiker zeigen Ihnen in der Filiale die richtige Kopfhaltung und prüfen, ob die Einschleifhöhe korrekt ist.

Wann sollte ich wegen Kopfschmerzen nach einer neuen Brille zum Optiker?

Suchen Sie Ihre Filiale auf, wenn die Kopfschmerzen nach 14 Tagen nicht nachlassen, wenn der Schmerz sich auf einen Schläfenbereich konzentriert oder wenn Sie zusätzlich verschwommen sehen. Diese Zeichen können auf eine fehlerhafte Zentrierung oder einen abweichenden Wert hinweisen. Zentrierung, Scheitelabstand und Sitzkorrektheit prüfen unsere Meisteroptiker direkt vor Ort in der Werkstatt.


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