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Brillenschrauben für Optiker – Größen, Typen und Sortiment

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Ratgeber

Brillenschrauben: Das richtige Sortiment für die Optiker-Werkstatt

Wer täglich Brillen repariert, kennt das Problem: Die Fassung liegt auf dem Werktisch, alle Werkzeuge sind griffbereit, doch die passende Schraube fehlt. Entweder ist das Gewinde zu fein, der Kopf passt nicht zur Fassung, oder die Länge sitzt einen Millimeter zu kurz. Was wie ein kleines Detail wirkt, kostet Zeit und zwingt im schlechtesten Fall zum Nachbestellen. Ein strukturiert aufgebautes Schrauben-Sortiment verhindert genau das.

Welche Brillenschrauben braucht die Werkstatt, und wie baut man ein Sortiment auf, das den täglichen Bedarf zuverlässig deckt?

Dieser Ratgeber richtet sich an Augenoptiker und Werkstattmitarbeiter, die ihr Schrauben-Sortiment systematisch aufbauen oder optimieren möchten. Er erklärt, welche Gewindegrößen für welche Fassungstypen geeignet sind, was bei Kopfformen und Längen zu beachten ist, welche Materialien sich in der Praxis bewähren – und wie eine sinnvolle Vorratshaltung aussieht.

Auf einen Blick

  • M1.4 ist die häufigste Brillenschrauben-Größe und deckt den Großteil der Metall- und Titanfassungen ab. Ein Grundvorrat von mindestens 100 Stück je Kopfform ist für aktive Werkstätten sinnvoll.
  • Kopfform und Länge zählen genauso wie das Gewinde: Senkkopf für versenkte Scharnierpunkte, Pan-Head für Nasenpads und Bügel, Längen zwischen 1,5 und 3,5 mm decken 90 % der Anwendungen ab.
  • Edelstahl schlägt Messing in der Langzeit-Stabilität: Für Titan- und Metallgestelle ist rostfreier Stahl Pflicht, Messing bleibt sinnvoll bei Budget-Fassungen und Kunststoffgestellen mit weichem Gewinde.
  • Ein sortierter Schrauben-Kasten mit beschrifteten Fächern nach Größe, Kopfform und Material spart in der Werkstatt täglich Suchzeit und verhindert Verwechslungen unter Zeitdruck.

Gewindegrößen M1.0 bis M1.6: Welche Größe für welche Fassung

Das Gewinde ist der erste Parameter, nach dem Sie eine Brillenschraube auswählen. Brillenschrauben folgen dem metrischen ISO-Regelgewinde, die Bezeichnung M steht für den Außendurchmesser in Millimetern. Im Optiker-Alltag sind vier Größen relevant: M1.0, M1.2, M1.4 und M1.6. Jede hat ihren Einsatzbereich. Wer das Sortiment auf eine einzige Größe reduziert, riskiert täglich Nachbestellungen.

M1.0 – Feinarbeit an Titangestellen und Miniaturscharnieren

M1.0-Schrauben sind die kleinste Standardgröße im Brillen-Werkstattalltag. Sie kommen vor allem in ultraleichten Titangestellen, Randlosfassungen und Slim-Profile-Scharnieren zum Einsatz. Wegen ihres kleinen Querschnitts sind sie empfindlicher gegenüber Überdrehen. Ein Drehmomentschraubendreher ist bei dieser Größe keine Empfehlung, sondern eine notwendige Investition.

Der Vorrat an M1.0 kann kleiner ausfallen als bei M1.4: In den meisten Werkstätten werden M1.0-Schrauben seltener benötigt. Sinnvoll sind 30 bis 50 Einheiten je Kopfform, regelmäßig nachgefüllt.

M1.2 – Standardgröße für Metallgestelle im mittleren Preissegment

M1.2 ist die zweithäufigste Größe in aktiven Werkstätten. Sie passt zu einem breiten Spektrum an Metallgestellen aus Nickelsilber, Monel und Edelstahl im mittleren Preissegment. Viele asiatische Hersteller setzen M1.2 als Standard-Scharnierschraube ein, entsprechend hoch ist der Verbrauch, wenn das Sortiment internationale Marken abdeckt.

Planen Sie M1.2 mit einem Vorrat von 50 bis 80 Einheiten je Kopfform. Die Größe verträgt Standard-Uhrmacherschraubendreher, ohne dass die Köpfe Schaden nehmen.

M1.4 – Die universelle Hauptgröße

Die Brillenschraube M1.4 ist die meistverwendete Größe in der Optiker-Werkstatt. Sie passt zu einem Großteil der Metall- und Titangestelle aus Europa, Nordamerika und Japan. Fassungen von Herstellern wie Gant, Menrad oder Baldessarini setzen häufig M1.4 ein. Auch viele Federscharniere für Kunststoffgestelle mit Metallscharnier-Einlage verwenden dieses Gewinde.

M1.4 sollte der Kern Ihres Schrauben-Sortiments sein: mindestens 100 Einheiten je Kopfform, bei hohem Werkstatt-Durchsatz auch 200 Einheiten je Variante. Wer M1.4 im Gebinde kauft, senkt den Stückpreis spürbar und vermeidet Engpässe in der Hochsaison.

M1.6 – Tragfähige Verbindungen für Kunststoffgestelle und breite Scharniere

M1.6 ist die größte gängige Brillenschrauben-Größe. Sie kommt bei Kunststoffgestellen aus Acetat und Zylonit zum Einsatz, wo das Scharnier direkt ins Kunststoffmaterial geschraubt wird. Auch dickwandige Metallgestelle und spezielle Sportbrillen-Konstruktionen verwenden M1.6, da die breitere Gewindeflanke mehr Tragfähigkeit bietet.

Bei Kunststoffgestellen ist das Anzugsmoment besonders kritisch: Das Material gibt nach, sobald die Schraube zu fest angezogen wird. Einmal ausgerissene Gewinde in Acetat lassen sich nur mit Spezial-Klebstoff oder durch Bohren einer neuen Gewindegröße reparieren. Kein Spielraum für Fehler. Schulen Sie Ihr Team entsprechend.

Kopfformen und Längen: Wann welche Variante

Neben dem Gewinde bestimmen Kopfform und Länge, ob eine Schraube in der Fassung sitzt oder nicht. Es reicht nicht, die richtige Größe zu kennen. Wer die falsche Kopfform wählt, riskiert Schäden am Scharnier oder am Scharnierpunkt der Fassung.

Flachkopf (Countersunk / Senkkopf)

Senkkopfschrauben werden bündig in das Scharnier versenkt. Die konische Unterseite des Kopfes sitzt formschlüssig in der angefasten Bohrung des Scharnierflügels. Das Ergebnis: eine plane Oberfläche ohne vorstehenden Kopf, die weder die Haut berührt noch eine optische Unterbrechung erzeugt.

Senkkopf ist die häufigste Kopfform bei Scharnierpunkten an Bügeln und Fronten. Wenn die Originalschraube einer Fassung einen Senkkopf hatte, muss der Ersatz ebenfalls ein Senkkopf sein. Eine Pan-Head-Schraube sitzt nicht bündig und kann das Scharnier verspannen.

Pan-Head (Zylinderkopf / Flachkopf mit flacher Unterseite)

Pan-Head-Schrauben haben einen flachen, zylindrischen Kopf mit ebener Unterseite. Sie sitzen auf der Oberfläche des Scharnierflügels und bieten eine größere Auflagefläche als der Senkkopf. Diese Variante wird häufig bei Nasenpad-Aufnahmen und Schraubverbindungen an Nasenstegen eingesetzt, wo kein versenkter Sitz notwendig ist.

Auch bei Reparaturen an Stellen, wo die Originalbohrung nicht angefast ist, ist Pan-Head die richtige Wahl. Pan-Head-Schrauben werden ähnlich häufig benötigt wie Senkkopf. Beide Kopfformen sollten je Gewindegröße im gleichen Vorrat vorliegen.

Längen: 1,5 mm bis 4,0 mm im Überblick

Die Schrauben-Länge bezeichnet den Schaft ohne Kopf. Für die Optiker-Werkstatt sind folgende Längen relevant:

**1,5 mm** – für dünne Scharnierpakete, Titangestelle mit flachen Scharnierflügeln und Randlosfassungen. Die kürzeste Standardlänge; bei zu langer Schraube ragt das Gewinde aus dem Scharnierflügel und verklemmt die Bewegung.

**2,0 mm** – die universelle Mittellänge, die in den meisten Scharnieren der Fassungsbreite 1,0–1,5 mm passt. Für M1.4 ist 2,0 mm die häufigste Kombination im Werkstattalltag.

**2,5 mm und 3,0 mm** – für breitere Scharnierpakete, Federscharniere mit zusätzlicher Hülse und Kunststoffgestelle mit tiefem Gewindekanal. Diese Längen sind der Regelfall bei M1.6-Schrauben in Acetat-Fassungen.

**3,5 mm und 4,0 mm** – Sonderlängen für Spezialanwendungen, vor allem bei stark aufgetragenen Acetat-Gestellen oder Reparaturen nach Ausbrechen des ursprünglichen Gewindepunkts.

Halten Sie für M1.4 mindestens drei Längen (1,5 / 2,0 / 2,5 mm) in beiden Kopfformen auf Vorrat. Das deckt den Alltag ab. Mehr braucht es in den meisten Werkstätten nicht.

Materialien: Edelstahl oder Messing

Die Materialfrage entscheidet über die Haltbarkeit einer Reparatur, aber auch darüber, ob Ihre Kunden mit Nickelunverträglichkeit die Fassung ohne Hautreaktion tragen können. Zwei Materialien dominieren den Brillenschrauben-Markt: Edelstahl und Messing.

Edelstahl: Die erste Wahl für Metall- und Titanfassungen

Edelstahlschrauben aus rostfreiem Stahl (üblicherweise 304 oder 316) sind korrosionsbeständig, formstabil und langlebig. Sie oxidieren nicht, laufen nicht an und reagieren auch bei längerem Hautkontakt nicht mit Schweiß oder Pflegemitteln. Für alle Titangestelle, Edelstahlfassungen und Produkte aus dem Premium-Segment ist Edelstahl Pflicht. Jedes andere Material wäre eine Schwachstelle im System.

Edelstahlschrauben sind etwas härter zu bearbeiten als Messing: Das Gewinde schneidet beim ersten Eindrehen weniger weich, und bei beschädigtem Gewinde lässt sich ein Edelstahl-Schraubenkopf schwerer ausdrehen. Der Vorteil überwiegt deutlich. Eine Edelstahlschraube, die einmal korrekt sitzt, hält auch nach Jahren täglichem Bügel-Öffnen und Schließen.

Wichtig bei Nickel-Allergie: Nicht alle als "Edelstahl" bezeichneten Schrauben sind nickelarm. Für nachgewiesene Nickel-Allergiker empfehlen sich Schrauben aus 316L-Stahl mit deutlich niedrigerem Nickelgehalt. Im Zweifel nachmessen.

Messing: Weich, leicht zu bearbeiten, für bestimmte Anwendungen sinnvoll

Messing ist weicher als Stahl. Das Gewinde schneidet beim Eindrehen weicher, Messing-Schrauben lassen sich auch in leicht beschädigten oder ausgeschlagenen Gewindegängen noch nachschneiden. Bei Kunststoffgestellen aus Acetat, wo das Gewinde direkt im Material sitzt, ist diese Eigenschaft praktisch: Das weichere Material der Schraube schadet dem Acetat weniger als Edelstahl.

Der Nachteil: Messing oxidiert. In feuchtem Werkstatt-Klima oder nach längerem Hautkontakt bildet sich eine dünne Oxidschicht, die das Ausdrehen der Schraube erschwert. Für Metallgestelle und alle Modelle, bei denen Korrosionsbeständigkeit zählt, scheidet Messing aus.

Messing bleibt sinnvoll für: Einstiegsfassungen und Budget-Modelle aus Nickelsilber, Reparaturen an älteren Kunststoffgestellen mit weichem Gewinde und Schrauben-Positionen ohne direkten Hautkontakt (etwa am Nasenpad-Steg bei Fassungen mit Silikonpad).

Titan-Schrauben: Die Ausnahme für Spezialanwendungen

Vollständige Titan-Schrauben sind eine Spezialität für Vollrandfassungen aus Titan, bei denen auch die Verbindungselemente gewichtsoptimiert und hypoallergen sein müssen. In der Standard-Werkstatt werden sie seltener benötigt, sollten aber im Sortiment vertreten sein, wenn die Kundschaft Titangestelle im Preissegment über 300 Euro trägt. Titan-Schrauben sind deutlich teurer als Edelstahl. Entsprechend kleiner können die Vorratsstückzahlen ausfallen.

Vorratshaltung und Einkauf: Das Schrauben-Sortiment für die Werkstatt aufbauen

Ein gut geführtes Schrauben-Sortiment spart täglich Suchzeit, verhindert Engpässe und schützt vor übereilten Käufen ungeprüfter Ware. Die Frage ist nicht ob man vorrätig halten soll, sondern wie viel und in welcher Struktur.

Grundregel: Nach Größe, Kopfform und Material trennen

Das häufigste Ordnungssystem in Optiker-Werkstätten ist der sortierte Kleinteilkasten mit beschrifteten Fächern. Empfohlene Fächerstruktur:

Erste Ebene: Gewindegröße (M1.0 / M1.2 / M1.4 / M1.6). Zweite Ebene: Kopfform (Senkkopf / Pan-Head). Dritte Ebene bei Bedarf: Material (Edelstahl / Messing) oder Länge (1,5 / 2,0 / 2,5 / 3,0 mm).

Farbige Fach-Beschriftungen, oder ein farbcodiertes System nach Größe, reduzieren Verwechslungen im Werkstattalltag erheblich. Wer unter Zeitdruck greift, greift schnell zur falschen Größe, wenn alle Fächer gleich aussehen.

Empfohlene Stückzahlen pro Werkstattyp

Für eine **Einzelwerkstatt mit mittlerem Durchsatz** (20–40 Reparaturen pro Woche):

- M1.4 Senkkopf Edelstahl, 2,0 mm: 100 Stück - M1.4 Pan-Head Edelstahl, 2,0 mm: 100 Stück - M1.4 Senkkopf Edelstahl, 1,5 mm: 50 Stück - M1.4 Senkkopf Edelstahl, 2,5 mm: 50 Stück - M1.2 Senkkopf Edelstahl, 2,0 mm: 50 Stück - M1.6 Senkkopf Messing, 2,5 mm: 50 Stück - M1.0 Senkkopf Edelstahl, 1,5 mm: 30 Stück

Für eine **Mehrfach-Werkstatt oder Betrieb mit hohem Reparatur-Durchsatz** verdoppeln sich die Mengen bei M1.4 und M1.2. M1.6 und M1.0 bleiben gleich, da diese Größen seltener benötigt werden.

Gebindegrößen: Wann Großgebinde sinnvoll sind

Schrauben werden als Einzelfach oder in Gebinden von 50, 100 oder 200 Stück verkauft. Für M1.4 lohnt sich das Gebinde mit 100 oder 200 Stück bereits ab einem Reparatur-Durchsatz von 15 Fassungen pro Woche. Der Stückpreis im Großgebinde liegt deutlich unter dem Einzelpreis, und das Nachbestellen entfällt über Wochen.

Für seltenere Größen (M1.0, Titan-Schrauben) reicht das kleinste verfügbare Gebinde. Eine Überbevorratung mit 200 M1.0-Schrauben bindet Kapital ohne Gegenwert, wenn diese Größe nur einmal pro Woche benötigt wird.

Qualitätsmerkmal beim Einkauf: Worauf Sie achten sollten

Nicht alle Brillenschrauben am Markt sind gleich. Minderwertige Massenware aus nicht zertifizierten Quellen bringt drei konkrete Probleme mit: ungleichmäßige Toleranzen am Gewinde (Schraube sitzt nicht satt oder klemmt), weiche Köpfe (Schlitz weitet sich beim ersten Eindrehen auf) und nicht deklarierte Legierungen (Nickelgehalt zu hoch für allergiergefährdete Kunden).

Achten Sie beim Einkauf auf ISO-Gewindetoleranz (6g oder enger), gehärtete oder wärmebehandelte Materialien, eindeutige Materialangabe (Stahlgüte oder Messinglegierung) und einen Lieferanten, der Optik-Fachbetriebe regelmäßig beliefert. Im Marle-Shop finden Augenoptiker ein wachsendes Schrauben-Sortiment für den professionellen Werkstatteinsatz, mit klaren Material- und Maßangaben pro Artikel.

Nachbestellrhythmus und Mindestbestand

Definieren Sie einen Mindestbestand pro Fach und bestellen Sie nach, sobald dieser erreicht wird. Wer wartet, bis M1.4 aufgebraucht ist, bestellt unter Zeitdruck und zahlt Aufpreis für Expresssendungen oder kauft ungeprüfte Ware.

Ein Mindestbestand von 20 Stück je Hauptgröße und Kopfform ist ein praxisbewährter Richtwert für mittelgroße Werkstätten. Bei M1.4, der häufigsten Größe, empfehlen sich 30 bis 40 Stück als Nachbestellpunkt.

Häufige Fragen zu Brillenschrauben für Optiker

M1.2 und M1.4 unterscheiden sich im Außendurchmesser des Gewindes um 0,2 mm. Das klingt marginal, macht in der Praxis aber einen deutlichen Unterschied: Eine M1.4-Schraube passt nicht in ein M1.2-Gewinde und umgekehrt. M1.2 ist die häufigere Größe bei Metallgestellen aus asiatischer Produktion, M1.4 dominiert bei europäischen und amerikanischen Herstellern sowie bei Titangestellen. Wer beide Größen nicht im Sortiment hat, muss bei jeder zweiten Reparatur passen. Das Gewinde können Sie im Zweifel mit einem Gewindelehrdorn oder durch vorsichtiges Eindrehen einer bekannten Schraube identifizieren.

Brillenschrauben brechen aus drei Hauptgründen: Überdrehen (zu hohes Anzugsmoment, vor allem bei M1.0 und M1.2), Korrosion (oxidierte oder angelaufene Schrauben werden spröde und brechen beim Ausdrehen) und falsche Länge (zu lange Schraube klemmt im Scharnier und erzeugt Biegespannung). Vorbeugung: Drehmomentschraubendreher für M1.0 und M1.2 einsetzen, Schrauben aus Edelstahl statt Messing bei feuchter Umgebung bevorzugen, vor jeder Reparatur prüfen ob das Gewinde sauber und korrosionsfrei ist. Eine korrodierte Schraube sollte nie weiter eingedreht, sondern mit einem Schraubenausdreher entfernt werden.

Als Richtwert für eine Werkstatt mit mittlerem Durchsatz (20–40 Reparaturen pro Woche): M1.4 Senkkopf und Pan-Head jeweils 100 Stück in der Hauptlänge (2,0 mm), 50 Stück in den Nebenlängen (1,5 und 2,5 mm). M1.2 rund 50 Stück je Kopfform, M1.6 rund 50 Stück, M1.0 rund 30 Stück. Der Mindestbestand, ab dem Sie nachbestellen, sollte bei 20–30 Stück je Hauptgröße liegen. Nicht erst nachbestellen, wenn das Fach leer ist. Bei hohem Durchsatz verdoppeln Sie die M1.4-Mengen, da diese Größe in vielen Werkstätten für 60–70 % aller Schrauben-Reparaturen verantwortlich ist.

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